Donnerstag, 8. März 2007

Birge und Kathi sprechen über Filme

Und das können wir jetzt auch machen! Tolles Ding.
Ihr wolltets Euch doch JUNEBUG anschauen gehen.
Den ich ja - frecherweise, ich geb's zu - mit Tim am
Montag schon gesehen hab. Mein exzessiver Serienkonsum
trägt gerade - bei aller Liebe für die Gattung - zu einer
gewissen Einschränkung des Blickes bei.

Weshalb ich mich im konkreten Fall erstmal an die
16mm DokFilm Optik gewöhnen musste. Danach funktioniert
der Film aber wieder wie meine Sozialdrama-Serien.
Immer wieder das Zwischenmenschliche. Die Familie.
Als Quell allen Übels. Sehr unterhaltsam. Und traurig.
Und grossartig gespielt. Von allen Beteiligten. Sogar
von Ryan aus The OC, der hier den verstockten kleinen
Bruder spielen darf.....

2 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Liebe Kathi,

Junebug habe ich leider noch nicht gesehen!

aber: endlich, ich bin deinen filmtipps gefolgt:
1. Family Stone
2. You, Me and everyone we know.

ich fang mit Nr. 2 an, den ich natürlich und wirklich ganz bezaubernd finde, hat mir wirklich gut gefallen, obwohl ich am anfang sehr verstört von Miranda July und besonders ihrer stimme war (ihre echt, nicht die absichtlich verstellte stimme im imagiginären zwiegespräch. die fand ich dünn und unsympatisch, und das hat mich irritiert. aber, she grew on me, so wie der ganze film - den dialog in der goldfisch-szene ganz am anfang, ("know that you were loved. I loved you") fand ich noch sehr hölzern und zum fremschämen, aber ab der szene mit dem vater, der seine hand im vorgarten anzündet,fand ichs durchweg packend und es war ein großes vergnügen, die kleinen geschichten anzuschauen.
und wieder hab ich mir l.a. sehr gerne angeguckt!
ich habe ein bisschen über July recherchiert und man bekommt natürlich schnell komplexe - sie macht tatsächlich alles auf einmal (schreibt kurzgeschichten, drehbücher, schauspielert, macht performances, videos und fotos und ist mit mark mills zusammen, der "thumbsucker" gedreht hat).
Nr. 1 Family Stone:
Auweia, Kathi. den fand ich so schlecht, so berechenbar und oberflächlich, wie tatsächlich selten einen film. ich konnte ihn leider gar nicht geniessen (so wie mir zB "The devil wears Prada Spass gemacht hat), selbst mit dem vorwissen um eine leichte komödie. die story ist an den haaren herbeigezogen und so unglaubwürdig, aber dabei doch immer wieder um ernsthaftigkeit bemüht. die einzige szene, die ich gelungen und echt fand und die mich sehr berührt hat, war die essenszene am grossen familientisch, in der sarah jessica parker im bezug auf den schwulen bruder von einem fettnäpfchen ins nächste stolpert. diese situation war wirklich packend und sehr beklemmend inszeniert! ansonsten fand ichs leider ärgerlich, vom rührseligen schluss gar nicht zu sprechen und diane keaton fand ich wirklich schlecht und nervig,ich habe mich richtig über sie geärgert.
so. die nächsten filme, die auf der liste stehen sind:
Das wilde Leben
4 Minuten

bevor ichs vergesse: ich will dir unbedingt einen (sehr kritischen) artikel kopieren aus dem New Yorker über "24". nächste woche!

Unknown hat gesagt…

http://mirandajuly.com/